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Jubiläums-Bildmarke: 175 Jahre J. Safra Sarasin

Geschichte der J. Safra Sarasin Gruppe

Die Ursprünge von Sarasin und Safra sind sehr ähnlich. Beide Namen stehen für eine erfolgreiche Bankengeschichte, welche bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Während des 19. Jahrhunderts prägten die Auswirkungen und Bedürfnisse der industriellen Revolution die Volkswirtschaften in Europa, im Mittelmeerraum und in Nordamerika. Wichtige Erfindungen wie die Dampfmaschine und die Nutzung von Strom veränderten die Infrastruktur massiv. Der Bau von Eisenbahnen und Dampfschiffen bildete den Kern des Wachstums des neuen pulsierenden internationalen Handels. Die Finanzierung für diese dynamischen Branchen von industriellen und landwirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen übernahmen die Bankiers.
Zwei Familiendynastien – eine Erfolgsgeschichte
Die Safra und Sarasin Familie haben viel gemeinsam: Beide Familien partizipierten an dieser dynamischen Entwicklung, obwohl sie in unterschiedlichen Teilen der Welt ihren Ursprung hatten. Die Bankengeschichte der Familie Safra begann in Aleppo, Syrien. Aleppo war eines der wichtigsten Zentren des Handels, und Hauptumschlagplatz für Waren und Güter vom Osten nach Europa, sowie nach Persien und Asien. Die Safra Familie finanzierte den Handel und tauschte Währungen für Handwerker und Kaufleute, die durch die Wüste oder über das Mittelmeer in die Stadt kamen. Die Familie Sarasin hat ihre Wurzeln in Basel, Schweiz. Basel, am Rhein gelegen, bildet seit Jahrhunderten einen Scheideweg für den Handel. Die Gründer der Bank Sarasin waren zunächst im Handel und in der Spedition tätig, doch bald bildete das Bankgeschäft den Kern ihrer Aktivitäten.
Nach den frühen Gründungsjahren haben sich die beiden Unternehmen schnell weiterentwickelt und expandiert. Dies insbesondere auch dank der Vision und dem Engagement ihrer jeweiligen Gründungsväter. Jacob Safra war bekannt für seine aussergewöhnliche Begabung; er konnte die Wechselkurse und Finanzierungskosten für jeden seiner Kunden im Kopf ausrechnen, einschliesslich den Währungen "para" des Osmanischen Reichs, dem venezianischen "zecchini" und Maria Theresia's "thaler". Als Unternehmer und Mäzen ist Alfred Sarasin-Iselin ebenfalls ein Paradebeispiel. Der Erfolg "seiner" Bank sollte in Zusammenhang mit der enormen Vielfalt seiner Interessen und Aktivitäten gesehen werden. Als Mitbegründer der Schweizerischen Bankiervereinigung und als dessen Vorsitzender von 1917 bis 1927 sowie als Präsident des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank (1927-1935) prägte er den Schweizer Bankenplatz massgeblich mit.
Seit jeher präsent in den wichtigsten Wachstumsmärkten
Mit zunehmender Globalisierung und einer geografischen Expansion haben die beiden Familien ihre Imperien konsequent weiterentwickelt. Safra entfaltete sich zunächst im Nahen Osten, kam dann in die Schweiz und ging weiter nach Lateinamerika und in die Vereinigten Staaten von Amerika. Sarasin baute zuerst ihr Netzwerk in der Schweiz aus, um dann die Präsenzen in Europa sowie etwas später in Asien und dem Mittleren Osten auf- und auszubauen. Diese komplementäre Entwicklung legte den Grundstein für die heutige weltweite Präsenz der J. Safra Sarasin Gruppe.
Nachhaltigkeit – starke Verpflichtung für die Zukunft
Heute vereint die J. Safra Sarasin Gruppe die Traditionen der beiden Gründerfamilien im Hinblick auf einen vorsichtigen und konservativen Umgang mit Risiken. Das klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit ist logische Folge der geschichtlichen Wurzeln und des Engagements der Gründungsväter sowie das Ergebnis eines über 20 Jahre erfolgreich praktizierten nachhaltigen Anlage- und Vermögensverwaltungsansatzes. Mit dem Anspruch "Nachhaltiges Schweizer Private Banking seit 1841" unterstreicht die Gruppe ihre Verpflichtung zur Nachhaltigkeit.

Geschichte

Erfolgreich positioniert für das langfristige Wachstumspotenzial im Private Banking

Mit dem Entscheid zur Übernahme der zur Rabobank Gruppe gehörenden Sarasin Gruppe hat die Safra Gruppe im November 2011 den Grundstein für die Entstehung der heutigen J. Safra Sarasin Holding AG gelegt.
Seit dem Abschluss der Transaktion mit der Rabobank bilden die J. Safra Sarasin Holding AG und die von ihr direkt oder indirekt kontrollierten Tochtergesellschaften eine finanzielle Gruppe im Sinne von Artikel 3c al. 1 des Schweizerischen Bankengesetzes. Die eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat die konsolidierte Aufsicht über die J. Safra Sarasin Holding AG inne. Am 18. Dezember 2012 hat die J. Sarasin Holding ihren Namen in J. Safra Sarasin Holding AG geändert.
Am 28. Januar 2013 wurde bekanntgegeben, dass die Verwaltungsräte der J. Safra Sarasin Holding, der Bank Sarasin & Cie AG und der Bank J. Safra (Schweiz) AG entschieden haben, die beiden Banken unter der Marke J. Safra Sarasin mit Hauptsitz in Basel zusammenzuführen. Der Zusammenschluss zur Bank J. Safra Sarasin AG erfolgte Ende Mai 2013.
Um einen einheitlichen gemeinsamen Markenauftritt aller Gesellschaften der J. Safra Sarasin Gruppe zu ermöglichen, wurden die zur Gruppe gehörenden Banken und Asset Management Gesellschaften ebenfalls umbenannt.

Safra und Sarasin –ähnliche Wurzeln und Erfolgsgeschichten im internationalen Private Banking
Die Marke J. Safra Sarasin
Die Ursprünge von Sarasin und Safra sind sehr ähnlich. Jeder hat eine erfolgreiche Bankengeschichte, welche bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Jeder verfolgt eine ähnliche Private Banking Philosophie und Strategie.
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Die beiden Bankengruppen – Safra und Sarasin –, welche die J. Safra Sarasin Gruppe bilden, haben ähnliche Erfolge im internationalen Private Banking gefeiert. Beide Namen stehen für den Schutz und den Erhalt der Vermögenswerte ihrer Kunden.
Um diese gemeinsame Stärke für die Zukunft zu sichern, beinhaltet das Logo der J. Safra Sarasin Gruppe beide bereits anerkannten Markenidentitäten (Namen und Signete).