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Unser Active Ownership Ansatz

Im Hinblick auf unsere Anleger betrachtet sich die Bank J. Safra Sarasin als nachhaltige Vermögensverwalterin mit langfristiger Perspektive. Active Ownership, d.h. aktiver Dialog (Engagement) und die Ausübung von Stimmrechten (Proxy Voting), ist ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses. Im Rahmen dieses Ansatzes will die Bank nicht nur robuste Corporate-Governance-Strukturen fördern, sondern auch sicherstellen, dass die Rechte der Aktionäre geschützt sind. Gleichzeitig wollen wir überzeugende Initiativen im gesellschaftlichen und ökologischen Bereich zusammen mit mehr Transparenz fördern, um eine positive Wirkung zu generieren.
Die Bank J. Safra Sarasin verfügt über einen eigenen "Active Ownership" Ansatz (2016 vollständig überarbeitet), der sich aus Aspekten wie der Active Ownership Policy, den operative Richtlinien für die Ausübung von Stimmrechten und kundenspezifischen Berichten zusammensetzt. Der Ansatz ist auf die Methodik der Bank J. Safra Sarasin für nachhaltige Anlagen abgestimmt und berücksichtigt zahlreiche internationale Richtlinien und Standards, darunter den United Nations Global Compact oder die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. Die "Active Ownership"-Aktivitäten der Bank lassen sich in vier relevante Bereiche aufgliedern.

Übersicht über Active Ownership

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Direkter Dialog mit Unternehmen

Die Analysten für nachhaltige Anlagen und die Portfoliomanager der Bank J. Safra Sarasin treffen Jahr für Jahr mit dem Management von über 500 Unternehmen zusammen, um unter anderem wesentliche ESG-Sachverhalte in Zusammenhang mit dem jeweiligen Geschäftsfeld zu erörtern. Zusätzlich erfolgen besondere umfangreichere Dialoge über längere Zeiträume, um ein detailliertes Verständnis strategisch relevanter ESG-Sachverhalte zu erlangen oder die Anlegerkommunikation im Bereich Nachhaltigkeit zu verbessern. In Fällen, in denen sich Unternehmen der relevanten ESG-Risiken nicht bewusst sind und/oder ein nur unzureichendes Risikomanagement aufweisen, würde die Bank J. Safra Sarasin die Nachhaltigkeitsbewertung dieser Unternehmen herabsetzen und im äussersten Fall von einer Anlage absehen.

Kollaboratives Engagement seitens der Anleger

Um die Wirkung von Engagementinitiativen zu maximieren, arbeitet die Bank J. Safra Sarasin mit anderen Anlegern zusammen. Die Kooperation mit anderen Anlegern wurde fortgesetzt, während die Bank derzeit über die UN Principles for Responsible Investment (PRI) – die weltweit grösste Plattform für Aktivitäten im Bereich des kollaborativen Engagements – in verschiedenen Initiativen aktiv ist. Darüber hinaus ist die Bank J. Safra Sarasin Mitglied des Carbon Disclosure Project (CDP). Diese Organisationen helfen Anlegern, Wissen und Fähigkeiten zu entwickeln, und verschaffen einen breiteren Informationszugang.

Engagement für das Gemeinwohl

Die Bank J. Safra Sarasin beteiligt sich in verschiedener Weise aktiv am politischen Dialog. Durch die Teilnahme an führenden Initiativen für nachhaltige Anlagen und Organisationen wie Eurosif und Swiss Sustainable Finance (SSF) fördert die Bank Kontakte zu Politik und sonstigen Anspruchsgruppen, um die Berücksichtigung und Integration relevanter ESG-Themen auch auf regulatorischer Ebene voranzubringen. Schliesslich hat sich die Bank ebenfalls zum Ziel gesetzt, ein besseres Verständnis für nachhaltige Anlagen zu fördern.

Ausübung von Stimmrechten bei der Bank J. Safra Sarasin

Für eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsfonds wie auch für verschiedene institutionelle Mandate nimmt die Bank J. Safra Sarasin die Stimmrechte unter Berücksichtigung von Kriterien der Umwelt, Gesellschaft und Corporate Governance wahr. Zwar liegt der Schwerpunkt dabei auf Governance-Themen, doch J. Safra Sarasin berücksichtigt ebenso gesellschaftliche und ökologische Aspekte.
Die Bank erhält operative Unterstützung von Institutional Shareholder Services (ISS). Gleichwohl werden die Stimmen stets gemäss den bankeigenen operativen Richtlinien für das Vollmachtstimmrecht abgegeben.